Im Alltag eines Autofahrers kann es schnell zu einer Situation kommen, in der man sich fragt: Brauche ich ein Gutachten oder reicht ein Kostenvoranschlag? Die Antwort hängt stark von der Schadenshöhe, der Art des Schadens und den individuellen Umständen ab. Hier sind einige Tipps, wann ein Kostenvoranschlag die bessere Wahl ist:
1. Geringfügige Schäden
Wenn es sich um kleinere Schäden handelt, wie eine Beule oder Kratzer im Lack, die schnell und kostengünstig repariert werden können, ist ein Kostenvoranschlag oft ausreichend. Er dient dazu, einen Überblick über die Reparaturkosten zu bekommen und mit der Werkstatt abzuklären, ob die Reparatur durchgeführt werden soll.
2. Keine Streitigkeiten erwartet
Wenn alle Beteiligten einverstanden sind und es keine Konflikte über die Schadensregulierung gibt (z. B. bei der Übernahme durch die Versicherung), kann ein Kostenvoranschlag Zeit und Geld sparen.
3. Schnelle Abwicklung
Ein Kostenvoranschlag ist schneller erstellt als ein umfangreiches Gutachten und bietet dennoch eine transparente Grundlage für die Reparatur.
Wann ist ein Gutachten die bessere Wahl?
Ein vollständiges Gutachten ist notwendig, wenn:
- Höhere Schadenssummen erwartet werden (z. B. ab 750 €).
- Rechtsstreitigkeiten mit der Versicherung oder dem Unfallgegner möglich sind.
- Es sich um einen Unfallschaden handelt, bei dem Folgeschäden vermutet werden.
Fazit:
Ein Kostenvoranschlag ist vor allem bei kleineren Schäden und unkomplizierten Fällen die richtige Wahl. Für komplexere oder strittige Fälle empfiehlt sich jedoch ein ausführliches Gutachten, um rechtlich und finanziell auf der sicheren Seite zu sein.
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